wilde perspektiven

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Sonntag, 15. Januar 2012

Endlich wieder Sonne!

Es gab an diesem Wochenende eine echte Premiere für dieses Jahr: Die Sonne zeigte sich! Und kalt muss es in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch gewesen sein, denn das Eis auf dem Ausgleichsgewässer an der Wolfsburger Straße trug einen Graureiher.

Nachgetragen sei zunächst dieses Bild, das noch vom vorletzten Wochenende und somit aus der Regenzeit stammt und in EMD-Marienwehr enstand:





Aus dem weißen Winterpelz dieses Tieres nähten die Zaren ihre Mäntel, glaube ich zumindest. Es ist also ein Hermelin, das einem Auto zum Opfer gefallen ist.

Gleiches Schicksal ereilte diesen Steinmarder in EMD-Larrelt, den ich heute Morgen auf Höhe des Klärwerkes fand.








Gefunden hatten ihn aber auch schon andere, nämlich eine Mantelmöwe, eine Silbermöwe sowie zwei Rabenkrähen. In Emden bleibt nichts auf den Straßen liegen.

Der tote Steinmarder lag natürlich zunächst auf der Straße. Im Gegensatz zu Greifvögeln sind Möwen aber noch nicht auf die Idee gekommen, dass man Futterbrocken viel besser rausreißen kann, wenn man sich auf die Beute stellt. Und so wurde das tote Tier durch die Gegend gezogen.

Diese Bilder entstanden übrigens eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang!

Es ging dann wieder einmal zur Knock, wo die Sicht sehr gut war. Delfzijl und ein Teil der dortigen Industrieanlagen auf der anderen Seite des Ems-Ästuars waren kurz vor Sonnenaufgang ausgezeichnet zu sehen:

Und dann ging die Sonne auf...










...und tauchte das eigentlich grüne Schiff (am Bug erkennbar) in ein wunderschönes Gold!

Atombombe?

Am Straßenrand lag ein toter Hase, und neben dem toten Hasen stand eine Mantelmöwe mit einer Fußverletzung, die hungrig war:











Viel Zeit blieb ihr nicht, den leeren Magen zu füllen, denn sie wurde nach wenigen Minuten von einer zweiten vertrieben:

Und die hat es sich dann richtig schmecken lassen. 

Als ich nach ein paar Stunden und einem ausgiebigen Beobachtungsgang (ohne großen Erfolg) wieder den Hasen passierte, stand da noch eine adulte Mantelmöwe herum, doch bevor ich das Auto zum Stehen gebracht hatte, war sie schon weg.

Immerhin konnte ich noch diesen Turmfalken fotografieren, der sich dem Anschein nach in Lebensgefahr begibt:

Okay, in diesem Fall ist das Risiko nicht wirklich groß, ist der Abstand zur Windenergieanlage doch viel größer als es hier ausschaut. Darüber hinaus stehen die beiden BARD-Anlagen (und seit kurzer Zeit auch eine der E-126) seit Ewigkeiten still. Warum eigentlich?

Zu guter Letzt wieder die Dohlen, die im Bäumchen vorm Restaurant Strandlust ruhten:



Um die achtzig Tiere!

Dieses Lied habe ich in den vergangenen zwei Wochen des Öfteren im Autoradio gehört, aber leider nie mitbekommen, von wem es stammt. Vorgestern dann konnte ich mir immerhin ein paar Passagen merken, die mich letztendlich fündig werden ließen: Put your hands up!

Man entdeckt immer wieder Neues, je öfter man sich das witzige Video ansieht. Egal, das Lied verbreitet gute Laune, auch wenn das viel zu kurze Wochenende schon wieder vorbei ist ;-(