wilde perspektiven

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Sonntag, 1. Januar 2012

Frohes Neues Jahr!

Er hätte der Star des heutigen Tages werden können, des ersten Tages des Jahres 2012, doch wenn man mitten im Winter und bei Tagesmitte einem Igel begegnet, dann kann man sicher sein, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und so war es dann auch. Man braucht ihm nur in die trüben Augen zu schauen:

Die bedauernswerte Kreatur irrte auf dem Deich des Ems-Jade-Kanals bei Riepe umher. Gesehen habe ich so einen Igel schon einmal auf Bildern, aber die Ursache für die beidseitige Linsentrübung ist mir nicht bekannt.

Dann gab es wieder einmal einen Raubwürger am Kleinen Meer (gestern zwei) sowie ganz viele Gänse, darunter auch meine beiden Lieblingsarten, die ich zusammen fotografieren konnte (die Graugänse in der rechten Bildhälfte sind jetzt nicht gemeint):


Die Blässgans auch einmal ganz allein:

Und hier wieder ein Überblick:

Es soll Menschen geben, die eine lange Anreise in Kauf nehmen und extra nach Ostfriesland kommen, um die hier überwinternden Gänse sehen zu können! Man spricht dann von Gänsetourismus. So manch hiesiger Jäger und Landwirt spräche wohl eher von Gänseterrorismus. Es ist also eine Sache der Perspektive, aber in jedem Fall etwas Besonderes, wenn man die großen Trupps jeden Tag beobachten und genießen kann.

Nicht schlecht, so denke ich bereits am 30. Dezember beim Anblick dieses Landwirtes, der kann Güllefahren ohne entsprechenden Anhänger! Respekt. Doch dann wird mir klar, was dort geschieht. Hier entsteht gerade einer jener  Entwässerungsgräben, wie sie hier zu Lande überall die Weiden durchziehen. Dabei hält es die Uferschnepfe doch schon jetzt nicht mehr bei uns aus...

Im Hintergrund übrigens einer der beiden "Glaspaläste" in EMD - Barenburg!

Die zwei folgenden Bilder zeigen Vergangenes: