wilde perspektiven

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Samstag, 26. März 2016

Mittelspecht und mehr

Im letzten Bericht hatte ich geschrieben, dass es mit dem Mittelspecht an meiner Futterstelle im Ihlower Forst nicht geklappt hat, obwohl sich immer wieder einzelne Individuen in unmittelbarer Nähe aufhielten.

Das war doof!

Inzwischen konnte ich in einem anderen Bereich des Waldes einige Aufnahmen von einem Paar machen. Wirklich kooperativ waren die beiden Vögel aber nicht. An den wenigen Fototagen ließen sie sich insgesamt nur selten vor meinem Tarnzelt blicken. Grund dafür könnten die sehr aggressiven Buntspechte gewesen sein, die die Futterstelle zuerst entdeckt hatten und diese vehement gegen die kleineren Verwandten verteidigten. 

Auf der anderen Seite war das im vergangenen Frühjahr auch der Fall, doch trotzdem ließen sich die Mittelspechte damals nicht aus dem Konzept bringen und nutzten die Abwesenheit der Buntspechte immer wieder für die kleine Mahlzeit zwischendurch. 


Das erste Foto zeigt das Weibchen, aufgenommen am Abend des 18. März 2016:






let me introduce pretty Mrs. Middle Spotted Woodpecker at Ihlower Forst

Das Bild illustriert sehr schön einen kaum wahrnehmbaren Gelbstich auf der Brust, den man auch auf zwei Aufnahmen vom Männchen in diesem Beitrag erahnen kann. Im Gelände und aus der Distanz ist er mir noch nie aufgefallen, doch tatsächlich wird er unter anderem im "Svensson" sowie im Wikipedia-Artikel über diese Art beschrieben.

Das bunte Lichtspiel im Hintergrund ist nichts anderes als das von der tief stehenden Sonne durchflutete Laub einer jungen Rotbuche, das noch am Baum hing.

Nur wenige Minuten zuvor war auch noch der Zweig vom weichen Licht angestrahlt worden. Doch als die Mittelspechtin endlich auftauchte, befanden sich die komplette Warte und der darauf stehende Vogel bereits im Schatten. 

Wieder doof, aber trotzdem auch irgendwie hübsch!

Dasselbe Weibchen am Samstagmorgen (19. 3. 2016):

same

Immer sehr aufmerksam behielt es seine Umgebung im Auge. Nicht nur ein Sperber konnte jederzeit um die Ecke kommen, auch die Buntspechte (diesmal sechs verschiedene Ind.) ließen nicht mit sich spaßen, wenn es um den Meisenknödel ging.

Von hinten:

same

Das Männchen tauchte meist unmittelbar nach dem Weibchen auf. Fast konnte man sich darauf verlassen.

Die Farbverteilung des Gefieders ist bei beiden Geschlechtern identisch. Männliche Mittelspechte sind aber intensiver gefärbt als die Weibchen. Sie sehen sehr ansprechend aus. Weil der Fleck an den Halsseiten nicht mit dem Schnabelansatz verbunden ist und auf dem Scheitel jegliches Schwarz fehlt, wirkt der Gesichtsausdruck dieser Art offener und freundlicher als jener des Buntspechts.

Unterstützt wird dieser Eindruck durch den vergleichsweise zierlicheren Schnabel:

her pretty husband

Ein echter Posterboy:

same

Sehr schön!

Ein weiblicher Buchfink im Frühjahr, umgeben vom Herbstlaub einer jungen Rotbuche:





female Chaffinch


Wenn plötzlich über mir die gackernde Rufreihe eines Habichts erklang, dann wusste ich, wer bald vor meinem Tarnzelt auftauchen würde. Meist ließ sich der Eichelhäher aber Zeit und machte weiter einen auf Habicht. Oder er presste andere seltsame Geräusche hervor, wie sie eben nur ein Eichelhäher hervorpressen  kann.

Beim ersten Auftauchen dieses Spötters wunderte ich mich noch, weil die Kleinvogel vor meiner Linse keinerlei Regung zeigten. Ihr müsst doch jetzt Panik bekommen, dachte ich, da ist ein Habicht über uns.

Seid ihr taub oder einfach blöd?

Ich denke, sie kannten diesen Wichtigtuer schon, weshalb sie nicht einmal mehr müde in die Baumkronen blickten.

Eichelhäher können hervorragend imitieren. Da habe ich schon so einiges gehört in der Vergangenheit. Auch das Miauen des Mäusebussards beherrschen sie perfekt. Doch hier handelt es sich wohl nicht um ein Nachahmen, sondern vielmehr um einen regulären Ruf, der sich zufällig genauso anhört wie der des Greifvogels. Alle Eichelhäher beherrschen diesen Ruf, das spricht eindeutig gegen ein Imitieren. Aber ein Eichelhäher, der den Ruf des Habichts beherrscht, war mir bis zu diesen Tagen noch nie begegnet.

Es war übrigens immer dasselbe Individuum, das stets allein die Bühne beflog. Andere Eichelhäher waren im Ihlower Forst zur selben Zeit meist in Gruppen unterwegs. In Gruppen, die sich zurzeit der Gruppenbalz widmen. Eine ziemlich abgedrehte und komplizierte Sache ist diese Balz des Eichelhähers. Sie dient wahrscheinlich der Paarfindung und weicht stark ab vom Verhalten vieler anderer Rabenvögel, die meist eine lebenslange Dauerehe führen und somit auf eine alljährliche Partnersuche verzichten können:


Eurasian Jay

Ob ihr's glaubt oder nicht, für mich ist der Eichelhäher der schönste Häher im Kosmos. Die Farbkombination gefällt mir genauso gut wie die hübsche Zeichnung seines Gefieders. Ich habe schon einige andere Arten gesehen, die auch alle sehr attraktiv sind, aber an den Eichelhäher kommen sie nicht heran. Höchstens der im Westen Nordamerikas häufige Diademhäher.

Dass der Eichelhäher im Frühjahr die Nester anderer Singvögel plündert, ist hinlänglich bekannt. Das gehört zu seinem Job, den ihm Mutter Natur aufgetragen hat. Er macht das schon seit baffzig Jahrtausenden, ohne dass irgendeine Art dadurch ausgestorben oder auch nur seltener geworden wäre. Mutter Natur strebt nach Perfektion. Der Nachwuchs einer Amsel, die ihr Nest nicht sorgfältig genug versteckt, wird halt aussortiert.

Im Herbst jobbt der bunte Vogel als Waldarbeiter und pflanzt vor allem Eichen. Er tut das unentgeltlich, aber nicht ganz uneigennützig. Der Eichelhäher verbuddelt die Eicheln als Nahrungsreserve für den langen Winter. Einige dieser unzähligen Verstecke vergisst er aber. Und das sind dann die Eicheln, aus denen neue Bäume heranwachsen können. Im Gegensatz zu uns Menschen nimmt der Eichelhäher keinen Lebensraum, er schafft ihn!

Er ist also ein Bäume pflanzender Nestplünderer. Oder ein Nester plündernder Waldarbeiter.

Frage des Tages: Ist der Eichelhäher nun gut oder doch eher böse, nützlich oder schädlich?

Meine Meinung ist, dass es uns Menschen überhaupt nicht zusteht, über das Verhalten diverser Tierarten zu urteilen. Wir sollten besser vor unserer eigenen Haustür kehren, da hätten wir auch bis zum Sankt Nimmerleinstag ausreichend zu tun!

Und ich finde es unsinnig, wenn im Zusammenhang mit einer Art, die in der unwissenden Bevölkerung als schädlich gilt, krampfhaft irgendwelche Vorzüge in den Vordergrund gestellt werden, um sie in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. Zum Beispiel, dass der Eichelhäher eben Eichen pflanzt oder die ach so böse Elster doch Nester baut, die anschließend von anderen Vögeln wie Eulen oder Falken genutzt werden können.

Das spielt überhaupt keine Rolle. Unsere Meinung ist hier absolut irrelevant! Selbst wenn die Elster das nicht machte, so hat sie doch ihre Daseinsberechtigung wie alle anderen Arten auch. Sonst gäbe es sie nicht. Was kann die Elster dafür, dass viele Menschen nicht verstehen wollen oder können, dass es Vögel gibt, die andere Vögel aufessen?

Merksatz: Die Elster kann nicht einfach die Fleischtheke von Lidl, Aldi oder Combi plündern. Sie hat dort Hausverbot.

Wer mehr über die vorgeschobenen Gründe für eine Bejagung von Elster, Eichelhäher und Rabenkrähe erfahren möchte, kann hier nachsehen.


Die Sumpfmeise ist im Forst allgegenwärtig:


Marsh Tit


Der Buntspecht ist der ungeliebte große Bruder des Mittelspechts.

Das folgende Foto zeigt ein Männchen:

male Great Spotted Woodpecker

Der rote Nackenfleck unterscheidet es sicher vom Weibchen, dessen gesamter Oberkopf schwarz ist. Im Schnitt sind Männchen kontrastreicher und sauberer gefärbt und gezeichnet als die Frauen, die immer etwas schmutzig und matt wirken. Doch Vorsicht, es gibt in dieser Hinsicht Überschneidungen.

Nur der Nackenfleck ist ein absolut sicheres Unterscheidungsmerkmal beider Geschlechter!

Hier ein Weibchen:


female GSP

Übrigens ist der allbekannte Buntspecht wie Elster und Eichelhäher ein notorischer Nestplünderer.

Im Gegensatz zu ihnen muss er nicht einmal vor Nistkästen haltmachen. Er verschafft sich Zugang, indem er einfach das Einflugloch erweitert. Das können Rabenvögel und auch Katzen nicht.

Nistkästen mit aufgehacktem Einflugloch kann man überall sehen. Fast ausschließlich geschieht das zur Brutzeit, wenn sich im Kasten proteinreiche Kost befindet. So nüchtern dürfte man den Nachwuchs diverser Höhlenbrüter zumindest als Buntspecht sehen. Er ist in diesem Zusammenhang also keinen Deut besser als Elster oder Eichelhäher. Aber ist er deshalb schlecht?

Hier mal eines von mehreren Videos, das einen Buntspecht beim Öffnen eines Nistkastens und Entnehmen der Jungvögel zeigt: klick!


Der Mittelspecht hat keinen üblen Ruf. Das liegt schon allein daran, dass ihn überhaupt nur ganz wenige Menschen kennen. Und ein Feind von Kohl- oder Blaumeise ist er wohl auch nicht, weil er sich mit Gliedertieren begnügt. Mit Gliedertieren, nicht Gürteltieren.

Hier drückte sich das Weibchen vorsichtig in Richtung Meisenknödel:











































same female MSW

Das brachte natürlich nichts, weil es sich auf dem Präsentierteller befand und wenig später auch tatsächlich wieder von einem der Buntspechte vertrieben wurde.

Manchmal hat es aber doch geklappt und der Vogel konnte sich satt essen:




same

Er ist der Posterboy, und sie hat 2015 GNMSWTM gewonnen. Mit diesem Titel könnte Frau Mittelspecht auch eine lukrative Karriere als Spielerfrau einschlagen.

Ich denke aber, das wäre unter ihrem Niveau:

same


Alte Laubwälder sind schön, können aber auch gefährlich sein:

beware: hiking in the wood can cause a sudden death

Ursprünglich war es eine ihrer vielen Aufgaben, Regenwasser zu speichern und nach und nach an die umgebenden Flächen abzugeben.

Und wer speichert so schön Wasser wie kein anderer? Geradezu wie ein Schwamm?

Moose!

Das Bild zeigt sehr wahrscheinlich das Schöne Widertonmoos. Es kommt sowohl in Nadelwäldern als auch in Laubwäldern vor. Und das rund um den Globus. Diese Pflanze ist überall häufig. Ich kenne sie aus meiner Kindheit, als sie noch Waldbürstenmoos hieß.

Hier hat sich das Blatt einer Winterlinde das weiche Polster des Widertonmooses zum Verrotten ausgesucht. Okay, es ist im Herbst einfach heruntergefallen und rein zufällig auf dem Mooskissen gelandet:


likely Polytrichastrum formosum (formerly Polytrichum attenuatum) 

Heute besteht die Hauptaufgabe eines Waldes übrigens darin, wirtschaftlich ertragreich zu sein.


Wenn man im Tarnzelt hockt und eine ganze Weile nichts passiert, dann wird einem unter Umständen sogar ein bisschen langweilig. Man kann aber nicht die ganze Zeit in der Nase bohren.

Aus diesem Grund habe ich die silbrig glänzende und fast spiegelglatte Borke einer Espe fotografiert, die direkt vor meinem Versteck steht.

Sieht auf dem Bild ein bisschen wie eine Birke aus:

Eurasian Aspen

Und, könnt ihr entziffern, was da auf der Naturtapete steht?


Hier nochmal Mr. Mittelspecht:

same male MSW

Der Mittelspecht kommt in fast ganz Deutschland vor.

Wenn man sich die Karte dieser Art auf www.ornitho.de anschaut, dann erkennt man aber, dass ihre Verbreitung, anders als beim Buntspecht, sehr lückig ist. Das mag in den meisten Regionen tatsächlich so sein, doch bin ich mir sicher, dass der Mittelspecht vielerorts nach wie vor übersehen wird.

Ohne Kenntnis seiner Stimme erfordert es etwas Geduld, ihn nachzuweisen. Hinzu kommt, dass der Mittelspecht einen großen Teil des Jahres nahezu stumm ist und sich gleichzeitig vor allem im Kronenbereich alter Bäume aufhält. Im Ihlower Forst begannen die Vögel exakt am 1. Januar mit ihrem Gesang, als das Wetter für wenige Tage unter einem schwachen Hochdruckeinfluss stand. Davor hatte ich nicht einmal die normalen Rufe des Mittelspechts gehört. Den ganzen Herbst und auch im Dezember nicht.

Dasselbe Männchen:

same

Eigentlich ist es aber so schwierig auch wieder nicht, diese Art in einem Gebiet, in dem sie vorkommt, festzustellen. Man muss sich nur auf den Waldboden legen und nach oben blicken. Das Auge reagiert auf Bewegungen. Also meine Augen sind jedenfalls auf Bewegungen trainiert. Wenn sich da oben was tut, kann man mit dem Fernglas nachsetzen und den Mittelspecht oder einen anderen Vogel dingfest machen.

Legt euch aber nicht auf den Bauch!





Und auch das Weibchen verabschiedet sich artig von euch:

same female MSW


Meine kleine Specht-Arena im Ihlower Forst:


my hide in da wood


Am Vormittag des Karfreitag tauchte plötzlich ein lang ersehnter Gast an meiner Futterstelle auf, von dem es leider nur dieses eine Belegfoto gibt:

record shot of a female Lesser Spotted Woodpecker. This bird pretended to be a Green Woodpecker, because it was exclusively foraging on the ground 

Ein weiblicher Kleinspecht flog burrend an meinem Tarnzelt vorbei und landete unmittelbar vor mir auf dem Boden. Falsch, er landete auf einem auf dem Boden liegenden Ast und klopfte ihn nach Beutetieren ab. Immer in Bewegung und immer klopfend.

Rastlos.

Multitasking.

Wie ein Aufziehspechtilein.

Der Meisenknödel interessierte den Kleinspecht überhaupt nicht. Vielleicht hat er ihn auch einfach übersehen. Nur all das Totholz auf dem Boden, das noch von Fällaktionen aus dem letzten Frühjahr stammt, zog den Zwerg in seinen Bann. Ständig befanden sich Zweige zwischen Vogel und Kamera. Und der Kleinspecht wollte einfach keine Pause einlegen. Er hüpfte und hüpfte und hüpfte. Und er klopfte und klopfte und klopfte.

Jetzt bereits wie von Sinnen!

Leider erklomm er keine der Warten, die ich aufgestellt hatte. Ein Bild aus der richtigen Perspektive blieb mir verwehrt. Stattdessen verschwand der Kleinspecht so überraschend, wie er wenige Minuten zuvor aufgetaucht war.

Für mich ist die Flasche trotzdem auch jetzt noch eher halbvoll als halbleer. Allerdings ist sie gefüllt mit Pferdepisse. Nein, Spaß beiseite, der bescheuerte Zweig da im Bild hätte sich schließlich auch exakt vor dem Auge des Vogels befinden können. Dann hätte ich das Foto aber umgehend gelöscht.

Im Ihlower Forst brüten wohl alljährlich mindestens drei Paare dieses kleinsten europäischen Spechts, der nur so groß wie ein Haussperling ist. Ansonsten ist mir der Kleinspecht in Ostfriesland noch aus der Umgebung des Ewigen Meeres bekannt, wo er Moorbirkenwälder bewohnt.

In der Marsch dürfte er in Ermangelung geeigneter Habitate noch deutlich seltener sein als auf der Geest. Über weite Strecken wird der Kleinspecht dort sogar komplett fehlen. So konnte der liebe Klaus Rettig (Emden) in seinem Brutvogelatlas Stadt Emden (2007) nur einen sicheren Brutnachweis (1982, am Fehntjer Tief) für die Seehafenstadt nennen. Der Bruterfolg eines zweiten Paares unmittelbar westlich des Friedhofes Tholenswehr im Frühjahr 2007 blieb wegen Baumrodungen und Bautätigkeiten im Gebiet vermutlich aus (ebenfalls Rettig 2007).

Mir selbst ist der Kleinspecht bislang übrigens nicht ein einziges Mal in Emden begegnet. Das muss aber nichts heißen, weil ich lieber außerhalb der eigentlichen Stadt beobachten gehe. 


Ein letztes Spechtbild in diesem Beitrag:


female GSW

Als der Meisenknödel mal wieder besetzt war, überflog dieser weibliche Buntspecht nicht etwa die Diskretionslinie. Er wartete geduldig und gelassen im Hintergrund, bis er an der Reihe war.


Zum Schluss schnell noch etwas Unerfreuliches!

Es gibt Orte, da werden Hundebesitzer dazu aufgefordert, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einzusammeln und mitzunehmen. Manchmal gibt es auch extra Abfallbehälter, in die sie die Kacke werfen können. In bestimmten und vor allem kleinräumigen Gebieten mit vielen Hunden hat das durchaus einen Sinn.

Unbeteiligte Personen können nach einem Spaziergang mit sauberen Schuhen ins Auto oder aufs Fahrrad steigen. Ich selbst habe schon einmal beim fototechnischen Heranrobben an einen Steinschmätzer in eine dieser Tretminen gegriffen, die ich im Eifer des Gefechts übersehen hatte. Das war auf dem Rysumer Nacken, unweit des Restaurants, wo es tagtäglich geschätzte vier Millionen Hunde gibt.

Im Ihlower Forst aber existiert keine entsprechende Forderung seitens der Kommune. Das Gebiet ist weitläufig, und die Kacke stinkt noch nicht zum Himmel. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass man sie immer häufiger luftdicht verpackt in solchen Tüten vorfindet:




this is not an exception at Ihlower Forst: dog shit – bagged and then left behind

Mal sind sie blau, mal grün, mal rot oder eben klar. Wegen ihrer leuchtenden Farben und weil die Beutel fast immer an Orten platziert werden, wo sie jeder sofort und schon aus der Distanz sehen kann, gehe ich davon aus, dass ein Witzbold das absichtlich macht, um andere Spaziergänger auf die Palme zu bringen. Ich meine, niemand macht sich unter normalen Umständen die Mühe, Hundekacke einzutüten, um sie dann vor Ort liegen zu lassen.

Aber was ist schon normal?