wilde perspektiven

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Freitag, 12. Mai 2017

Das lustige Liebesleben der wunderbaren Listspinne

Wie ihr dem Titel entnehmen könnt und ganz bestimmt schon entnommen habt, geht es heute um einen Achtbeiner. Wenn ich tatsächlich eine Lieblingsspinne haben sollte, dann ist das die Listspinne

Ihre Beine und Arme sind so lang und feingliedrig wie die Finger eines Pianisten von Weltrang. Ihr schlanker und lang gestreckter Körper sehr variabel, aber immer hübsch gezeichnet. Und manche Individuen kommen sogar recht farbenprächtig daher. 

Ihr wissenschaftlicher Name: Pisaura mirabilis. Mirabilis, das bedeutet u. a. wunderbar. Und wunderbar ist diese Spinne in der Tat.

Es ist komisch, dass ich diesem Tier, das eigentlich in der ganzen Republik häufig ist, erst hier in Ostfriesland begegnet bin. Im Landkreis Osnabrück, wo die Listspinne natürlich auch vorkommt, ist sie mir irgendwie nie aufgefallen. Manchmal muss man für eine bestimmte Tierart erst die Sinne schärfen, um sie überhaupt zu bemerken und feststellen zu können, wie häufig sie ist.

Und so sieht sie aus:

Nursery Web Spider sunbathing on early morning at Ihlower Forst

Und auch vom Verhalten her ist die Listspinne etwas ganz Besonderes! 

Doch dazu später mehr.

In Ostfriesland bin ich der Listspinne zuerst auf dem Rysumer Nacken begegnet. Später fand ich sie in großer Zahl entlang des Reiherschlootes im Ihlower Forst, wo auch all die hier gezeigten Aufnahmen entstanden sind. 

Diese Spinne hält sich vor allem in der dichten Krautschicht auf, wo sie ihrem täglichen Geschäft nachgeht. Im Frühjahr, wenn es auch tagsüber oft noch recht kühl ist, sonnen sich die Tiere ausgiebig. Dazu suchen sie sich einen Liegeplatz auf einem Blatt und strecken alle "Viere" von sich. Gleichzeitig schmiegen sie sich eng an den Untergrund, um möglichst viel Wärme aufnehmen zu können.

Ein Spinnenmensch:




Durchstreift man den Lebensraum der Listspinne, dann fällt sie einem oft nur deshalb auf, weil  sich die Tiere bei Annäherung eines möglichen Feindes rasch aus dem Staub machen. Die Flucht führt fast immer nach unten, hinein ins dichte Blattwerk, wo sich die Spinnen allzu neugierigen Blicken entziehen. Mit etwas Übung aber sieht man sie schon, bevor sie eilig wegkrabbeln.

Man kann aber auch warten. Denn nach einigen Minuten kehren geflüchtete Listspinnen wieder zurück zu ihrem Liegestuhl. Und nach gar nicht allzu langer Zeit gewöhnen sich die Tiere sogar an einen fremden Besucher. Selbst ruckartige Bewegungen, wie sie sich mit Kamera und Stativ kaum vermeiden lassen, störten sie in meinem Fall am Ende überhaupt nicht mehr.

Hier mal ein düsterer gefärbtes Individuum:

second specimen – note variation in coloration and pattern 

Ein rotbraunes mit angewinkelten Beinen:

Die Beine werden oft angewinkelt, wenn die Temperatur einen bestimmten Wert überschreitet. Oft kann man dann die Spinne als solche kaum noch erkennen, weil sie dann eher wie ein Knäuel ausschaut. Steigt die Temperatur noch weiter an, ziehen sich die Spinnen in den Schatten zurück. 

Und noch ein Tier, diesmal ein eher durchschnittlich gefärbtes:

Und schließlich eines so ganz ohne Farben, dafür aber ausgestattet mit neun Beinen: 



Okay, war ein Scherz.


Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass vor allem die Männchen dunkler und kälter gefärbt sind, während die Frauen wärmere Farbtöne bevorzugen. 


Listspinnen mögen es vor allem feucht und warm. 

Lange bevor sie am Morgen aktiv werden und auf der Bildfläche erscheinen, sind andere Bewohner des Ihlower Forstes längst aktiv und machen seltsame Turnübungen, die am Ende zu nichts führen.








































sporty White or Brown-lipped Snail

"Oh nein!", schrie diese Bänderschnecke vor Sonnenaufgang lauf auf. 

"Wo bin ich, was mach' ich hier? Wie konnte es so weit kommen? Hiiiilfeeee!"

Mit letzter Kraft versuchte sie sich aufzubäumen, doch zunächst wollte das nicht klappen.

Und wenn ich mir dieses Foto so ansehe, dann gab das später bestimmt Bauchmuskelkater:







































Schnecken sind geduldige Tiere. In der Langsamkeit liegt die Kraft. Normalerweise kann sie nichts aus der Ruhe bringen. Doch dieses Tier war die Ausnahme von der Regel. 

Zwar zitterte die Schnecke nicht vor Angst, aber in die Tiefe stürzen wollte sie auch nicht. 

Und schließlich gelang ihr das Meisterstück:







































"Puh, geschafft. Das war wirklich knapp", sagte sie erschöpft zu mir. 

"Da habe ich wirklich noch mal im letzten Moment die Kurve gekriegt."  

Die Bänderschnecke wischte sich den Schweiß von der Stirn, um sich dann wieder auf den Weg in die richtige und sicherere Richtung zu machen.

Ich erinnere mich jetzt an diese Seile im Sportunterricht (nein, nicht schon wieder die Schule!), die man bis zur Hallendecke hochklettern musste. Beim geilen Zirkeltraining oder so. Das war eine Kacke! Und wir hatten damals kein Haus am Arsch hängen, nicht einmal eine Bleiweste an.

Jedenfalls habe ich diese Schnecke ohne ihr Wissen und wahrscheinlich auch gegen ihren Willen bei der nächsten Weltmeisterschaft der Kunstturner angemeldet. Für eine Bronzemedaille sollte es reichen.


Der Lebensraum der Listspinne im Ihlwer Forst sieht so aus:

habitat of Nursery Web Spider at Ihlower Forst

Bevorzugt werden hier eindeutig die Dickichte der Großen Brennnessel

In Heiko Bellmanns großartigem Buch über die Spinnentiere Europas wird u. a. das Balz- und Paarungserhalten der Listspinne ausführlich beschrieben. Ich bin immer der Auffassung gewesen, dass man das niemals im Freiland beobachten könne. Doch an diesem Tag sollte ich eines Besseren belehrt werden. 

Ich hatte gerade ein sich sonnendes Weibchen im Sucher, als plötzlich und wie aus dem Nichts ein Männchen auf der Showbühne erschien. Klammheimlich und im Schutze des dichten Blattwerks hatte es sich angepirscht. Männchen und Weibchen standen nun einander gegenüber. 

Ich war wie elektrisiert!

Und dann fragte er: "Darf ich dich zum Essen einladen?"




male and female

Tatsächlich meinte er aber: Ha, mit diesem Geschenk krieg' ich sie rum.

Sie dachte: Ach, es ist doch immer wieder herrlich, wie sich die Kerle zum Affen machen.

Das Männchen baute sich vor dem Weibchen auf. Immer wieder präsentierte es die mitgebrachte Fliege, die es zuvor gefangen und eingetütet hatte. 

Hier mal ein Bild aus einer anderen Perspektive:

same couple, different angle

Die Balz der Listspinnen ist wirklich einzigartig. 

Zumindest in Deutschland gibt es keine weitere Spinnenart, die in ihr Paarungsverhalten ein Brautgeschenk einbaut. Zwar muss das Männchen kaum damit rechnen, vom Weibchen attackiert und aufgegessen zu werden, wie das ja bei einigen anderen Spinnen der Fall ist, doch ein Geschenk, das das Weibchen etwas von der eigentlichen Absicht ablenkt, kann natürlich auch nicht schaden.

Minutenlang tat sich nicht viel. Beide stellten die Arme auf, das Männchen zitterte zusätzlich mit seinen Boxhandschuhen. Erst nach einer ganzen Weile ging das Weibchen auf die verlockende Offerte des Männchens ein. 

Es näherte sich ihm und ergriff ganz behutsam mit seinen Cheliceren die Fliege:

female takes the nuptial gift

Doch das Männchen ließ nicht einfach los.

Das wäre doch auch zu billig gewesen. Ein regelrechtes Tauziehen um das Geschenk schloss sich an. Am Ende ging die Frau aber doch als Siegerin vom Platz. 

Das Männchen stand eine Weile nur da, krabbelte dann aber in Richtung der Flanke des Weibchen, um sich daraufhin etwas zu verrenken. Gleichzeitig hob das Weibchen seinen Körper etwas an, sodass das Männchen nun seinen Taster in die Geschlechtsöffnung des Webchens einführen konnte. 

Das war dann die eigentliche Paarung, wie man sie auf dem folgenden Bild sehen kann:




finally mating

In dieser Position verweilten die Tiere minutenlang. 

Für mich gab es nichts mehr zu tun.

Ich weise aber daruf hin, dass ich das Geschehen hier mit wenigen und recht einfachen Worten beschreibe. Tatsächlich ist es viel komplexer! Auf Wikipedia könnt ihr aber weitere Details über das interessante Balz- und Paarungsverhalten dieser Spinne erfahren.

Weil sich diese Szenen um die Mittagszeit abspielten und das Licht entsprechend hart und unschön war, habe ich die Bilder mal wieder in Graustufen umgewandelt.

Insgesamt konnte ich an diesem Tag sechs Paarungen beobachten.

Hier zwei andere Darsteller, diesmal in Farbe:

different couple

Dieses Männchen (oben) war bezüglich seiner Anmache besonders originell.

Es sagte einfach nur trocken: "Darf ich dich zur alleinerziehenden Mutter machen?"

Kackendreist, oder?

Und das Weibchen ging darauf ein!

Nun ist es aber so, dass weibliche Listspinnen grundsätzlich alleinerziehend sind. Sie fertigen einen Kokon an, legen ihre Eier darin ab, um ihn dann zu verschließen. Dieser Kokon ist dann für einige Zeit quasi so etwas wie eine Handtasche, die vom Weibchen durch die Gegend getragen wird. 

Erst zwei bis drei Tage vor dem Schlüpfen der Jungspinnen legen die Weibchen ein Glockengespinst in der Vegetation an, in dem der Kokon aufgehängt wird. Damit der Nachwuchs den Kokon verlassen kann, muss das Weibchen ihn öffnen. Zuvor nimmt es noch einige Veränderungen am Gespinst vor, das nun zum Laufstall für die Babyspinnen wird. 

Diese werden dann bis zum Verlassen des Gespinstes, mindestens aber einige Tage, vom Weibchen bewacht. 

Der Ablauf der Paarung selbst dürfte immer mehr oder weniger identisch sein. Doch in Bezug auf das Brautgeschenk gibt es Unterschiede. In der Regel behält das Weibchen die Beute, doch in seltenen Fällen nimmt der Kerl der Frau das Geschenk wieder ab, um es einem anderen Weibchen zu präsentieren.

Und das setzt dem Ganzen wirklich die Krone auf!


Es war wirklich klasse, das Paarungsverhalten der Listspinne im Freiland zu beobachten.

Dieses Landkärtchen war ebenfalls begeistert vom Geschehen:

Map

Andere Bewohner des Nesseldickichts aber waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie etwas mitbekommen hätten. 

Eine schwarze Raubfliege fand es spannender, auf vorbeifliegende Beutetiere zu lauern:

Dioctria oelandica

Und da war zum Beispiel auch noch dieser prächtig gefärbte Nessel-Blattrüssler, der seine kleine Welt erkundete:

Nettle Weevil

Was, so dachte er, befindet sich wohl hinter dieser verfickten Wand. Ich glaube, ich klettere mal da hoch. Naja, er tat es – und fiel auf der anderen Seite herunter.

Neben dem Käfer kann man auch die Brennhaare der Nessel am unteren Bildrand erkennen, selbst die verdickten Gefäße, in denen sich der Brennsaft befindet.  


Dieses junge und am Rand noch beflaumte Blatt einer Rotbuche lag auf dem Waldweg, zusammen mit vielen Kollegen. Der stürmische Wind der letzten Tage hatte sie alle zu Boden geworfen, Ebenso Abermillionen von Hüllblättern, die man auch auf dem Foto erkennen kann.

Wie ein Teppich bedecken diese Hüllblätter während des Laubaustriebs der Rotbuche die Waldwege. Von der tiefstehenden Sonne angestrahlt, leuchtet er im Gegeenlicht fuchsrot auf.

Superschön sieht das aus, doch leider konnte ich es nicht mit der Kamera einfangen.

Der Laubaustrieb und das frische Grün der alten Bäume sind ein wundersames Naturschauspiel, auf das man sich nach monatelanger nasskalter Tristesse wirklich immer wieder freut wie ein kleines Kind auf den Weihnachtsmann.

Es ist einfach die schönste Zeit des Jahres!


Hier mal eine besonders poppige Listspinne:


Und ein ähnlich gefärbtes Tier, das aber leider mehr auf Deckung bedacht war:


Die Listspinne ist wirklich ein interessantes Tier.

Selbst wenn man nicht in den Genuss kommt, eine Paarung zu beobachten und zu fotografieren, so ist doch allein das Verhalten der Spinnen eine kurzweilige Sache. Okay, viele Individuen liegen einfach nur faul in der Sonne, übrigens ohne sich einzucremen, doch die umherstreifenden Männchen bringen Bewegung ins Spiel.

Ich weiß nicht, wie sie die Weibchen finden. Ich glaube aber, es geht auch über den Gesichtssinn. Sie erklimmen jede einzelne Brennnessel, nur um zu gucken, ob da vielleicht ein paarungsbereites Weibchen auf einem der obersten Blätter liegt.

Sie klettern und klettern, und genauso oft kehren sie enttäuscht um. Scheiße, wieder nichts, denken sie dann bestimmt. Doch weil männliche Listspinnen hartnäckig sind, gelangen sie irgendwann doch noch ans Ziel.

Und wenn gerade gar nichts passiert, dann kann man Listspinnen auch füttern. Ich hatte eine Fliege, die mich zuvor echt genervt hatte, auf meinem linken Arm zerschmettert. Aber nur so, dass sie sich noch bewegte. Diese Fliege ließ ich auf ein Blatt fallen, auf dem eine weibliche Listspinne ruhte. Und die langte sofort zu.


Was gab es noch?

Diese Blume, die alljährlich auf der anderen Seite des Reiherschlootes auf einer Feuchtwiese blüht:


Cuckooflower on the rocks

Es ist das hübsche Wiesenschaumkraut, das an diesem kalten Morgen von Raureif überzogen war.  

Ich hoffte noch auf einen schlafenden Aurorafalter, dessen Raupen sich vom Schaumkraut ernähren, doch leider ging ich leer aus.

Als kleiner Junge habe ich übrigens mal einen üppigen Strauß aus Wiesenschaumkraut gepflückt. Für meine Mama. Der Haken: Die Wiese, auf der ich eifrig gesammelt hatte, war einige Kilometer entfernt von meiner elterlichen Wohnung. Und natürlich musste ich die Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen. Es war heiß an diesem Tag, und als ich endlich zu Hause ankam, sah der Strauß plötzlich irgendwie anders aus. Meine Mama nahm meine liebe Geste aber trotzdem zur Kenntnis. Da war wirklich keine Spur von Enttäuschung in ihrem Gesicht abzulesen.

Nochmehr Raureif, diesmal an Großer Brennnessel:

Common Nettle on ice

Am Reiherschloot hörte ich endlich auch mal diese abweichend rufenden Zilpzalpe (bin selten draußen gewesen), die zurzeit unter Vogelbeobachtern mächtig für Aufsehen sorgen.  Ich glaube ja, dass es sich hier um unsere ganz normalen Zilpzalpe handelt, die sich einfach einen neuen Ruf angeeignet haben, um endlich mal beachtet zu werden. Ich meine, als Zilpzalp ist man eben keine Erddrossel.

Und es wäre doch eher unwahrscheinlich, dass sich Hunderttausende dieser Vögel aus irgendeiner Region in Asien nach Deustchland aufmachen, um hier zu brüten, während sich die heimischen und normal rufenden Vögel gleichzeitig in Luft auflösen.

So viel Zufall gibt es nicht!

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die seltsam rufenden Kohlmeisen, die vor ein paar Jahren während des Herbstzuges in Mitteleuropa einfielen und sich auch in ganz Deutschland ausbreiteten. Von Nord nach Süd, wie es sich für Vögel aus dem Nordosten gehört. Geradezu lehrbuchmäßig. Diese Kohlmeisen verschwanden doch auch wieder, als der Winter zur Neige ging. Genauso geheimnisvoll, wie sie zuvor aufgetaucht waren.

Wie es die Zilpzalpe geschafft haben, innerhalb einer so kurzen Zeit und quasi synchron einen neuen Ruf zu erlernen, ist mir allerdings ein Rätsel. Vielleicht haben sie sich über Facebook abgesprochen ;-)


Vor zwei Jahren fotografierte ich am Reiherschloot Gartenrotschwänze.

Hier ein entsprechendes Foto aus dem Archiv, das das bunte Männchen zeigt:

male Common Redstart (taken from the archives)

Und die Frau dazu:


his wife

Was soll ich sagen? 

Genau dieselbe Höhle, die die gezeigten Vögel seinerzeit zur Brut genutzt haben, ist auch in diesem Jahr wieder besetzt. Ob es sich um dieselben Gartenrotschwänze handelt, muss aber leider offen bleiben.

Ebenfalls vor zwei Jahren hatte ich hier ein Bild vom Bärlauch gezeigt. Damals musste ich noch über dessen Herkunft rätseln, doch jetzt weiß ich, woher die Pflanze stammte: aus dem Klostergarten. Dort kann man sie auch heute noch bestaunen. Und darüber hinaus konnte ich jüngst weitere kleine Gruppen im angrenzenden Buchenwald ausfindig machen.

Hier ein aktuelles Foto:



Broad-leaved Garlic 

Ein Hinweis noch schnell für Arachnophobiker: Ihr braucht keine Angst zu haben. Die Listspinne hat nur eine  Kopf-Rumpf-Länge von etwa zehn bis fünfzehn Millimetern. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar.

Erwähnenswert ist darüber hinaus, dass dieses Tier von der Arachnologischen Gesellschaft im Jahr 2002 zur Spinne des Jahres gewählt worden ist. Damit reiht sie sich ein in eine Liste bekannter Arten, wie zum Beispiel der hier schon häufiger vorgstellten Wespenspinne, der Zebraspringspinne und der Gartenkreuzspinne.


Und zu guter Letzt war da noch der Hai-Alarm im Reiherschloot:

not a shark, but a European Carp

Während ich all die hier gezeigten Bilder machte, war in meinem Rücken der Teufel los. 

Es war nämlich der Tag, an dem die Karpfen laichten! 

Meine Fresse, was die für ein Getöse veranstalten können. Das war wirklich unglaublich. Am Anfang dachte ich noch, da sei ein Biber unterwegs. Mindestens aber eine austickende Stockente. Doch als ich mich schließlich umdrehte, um der Ursache für den Lärm auf den Grund zu gehen, da waren es eben doch nur liebestolle Fische.

Große Fische, darunter sowohl Schuppen- als auch Spiegelkarpfen. 

Also, ich finde, dass sie es an diesem Tag wirklich etwas übertrieben haben.